FDP Glienicke/Nordbahn - FDP Glienicke/Nordbahn

Aktuelles

Schnelles Internet in Sicht!

Das Schreiben des FDP-Ortsverbands Glienicke/Nordbahn an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom (Glienicker Kurier 3/2012) hat neuen Schwung in die DSL-Diskussion im Ort gebracht.

Am 28.03.2012 fand ein Ortstermin mit Vertretern Hauptstadtrepräsentanz der Telekom bei zwei örtlichen Gewerbetreibenden statt. Es zeigte sich, dass die schlechte DSL-Anbindung insbesondere des Glienicker Westens ein gravierender Standortortnachteil ist. „Hätten wir vorher gewusst, dass es ein solches Problem gibt, hätten wir uns vermutlich nicht in Glienicke angesiedelt“, beschreibt Eckart Ritter, Geschäftsführer des weltweit tätigen Laserakupunkturtechnik-Herstellers „Laserneedle“ mit Sitz in der Oranienburger Chaussee, die Situation. So seien z.B. Videokonferenzen mit ausländischen Geschäftspartnern grundsätzlich nicht möglich.

Auch Christian Mollau, Inhaber eines Kopier- und Grafikbetriebes in Kreuzberg und privat in Glienicke/Nordbahn ansässig, kritisiert die Onlineanbindung. Es sei ihm praktisch unmöglich, Zuarbeiten von freiberuflichen Grafikern in seinem Home-Office zu bearbeiten, weil der stark begrenzte Datendurchsatz eine Versendung von Grafikdateien fast unmöglich mache.

Die Vertreter der Telekom zeigten sich indes hiervon wenig beeindruckt und verwiesen darauf, dass ein weiterer Ausbau des Datennetzes in Glienicke trotz hoher Bevölkerungsdichte nach internen Berechnungen für das Unternehmen unwirtschaftlich und deshalb nicht geplant sei. Das gelte vermutlich auch für andere Netzbetreiber. Das ähnlich strukturierte Frohnau könne man nicht mit Glienicke vergleichen; auch sei eine einfache „Verlängerung“ der Frohnauer Kabel nach Glienicke wegen der Restriktionen durch die Regulierungsbehörde (RegTP) nicht möglich.

Die Vertreter der Telekom erklärten sich jedoch spontan bereit, auch den Gemeindevertretern im am selben Abend tagenden Infrastrukturausschuss Rede und Antwort zu stehen. Ein Dank geht hier an den Ausschussvorsitzenden Dirk Steichele (SPD), der das Thema kurzfristig auf die Tagesordnung nahm und die lebhafte Diskussion positiv und zielführend im Sinne der FDP voranbrachte.

Nachdem erkennbar war, dass ein privatwirtschaftlicher Ausbau eines Netzbetreibers sehr unwahrscheinlich ist, wurde als Ergebnis der Diskussion die Gemeindeverwaltung von den Ausschussmitgliedern beauftragt, die nötigen Schritte für eine Ausschreibung des DSL-Ausbaus vorzubereiten. Die sogenannte „Wirtschaftlichkeitslücke“, die einem Netzbetreiber beim Netzausbau in Glienicke wahrscheinlich entsteht, könnte dann zu 90% aus Fördermitteln des Landes und zu 10% aus Gemeindemitteln geschlossen werden. In der Ausschreibung kann die Verwaltung genau definieren, welche Gebiete Glienickes mit welcher DSL-Geschwindigkeit ausgebaut werden sollen. Es sollte jedoch in ganz Glienicke mindestens VDSL-Niveau (Download ca. 50 MBit/S, Upload ca 11 MBit/S) erreicht werden, um auch für die Gewerbetreibenden (IP-Telefonie, Videokonferenzen) attraktiv zu sein.

Der FDP-Ortsverband Glienicke/Nordbahn ist zuversichtlich, dass die Ausschreibung noch 2012 erfolgen und dann 2013 mit dem Ausbau eines zukunftsfähigen Breitbandnetzes in Glienicke begonnen werden kann. Nur mit schnellem und zeitgemäßem Internet ist Glienicke nicht nur als Wohnlage, sondern auch als Gewerbestandort in der Metropolregion Berlin attraktiv.

(Jörg Rathmer 15.04.2012)

FDP macht beim DSL-Ausbau Druck

Die FDP Glienicke macht Druck beim Ausbau des Breitbandinternets in Glienicke. Nachdem Artikel im Glienicker Kurier (Ausgabe 2/2011), die Unterstützung der Breitbandinitiative der IHK Potsdam und Gespräche seitens der Gemeinde mit verschiedenen Netzbetreibern wie der Deutschen Telekom keine erkennbaren Erfolge beim DSL-Ausbau in Glienicke gebracht haben – einige Gemeindeteile wie Glienicke-West verfügen immer noch über Bandbreiten von knapp 1 MBit/S – hat sich der FDP-Ortsverband jetzt entschlossen, an höchster Stelle Druck zu machen: Mit Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, Rene Obermann, (hier klicken) und den Geschäftsführer von Vodafone Deutschland, Friedrich Joussen, wird nun versucht, den Druck auf die Netzbetreiber zu erhöhen. „Es kann nicht sein, dass Glienicke, von der Bevölkerungsdichte auf Platz 19 aller Gemeinden in Deutschland, derart vom technischen Fortschritt abgeschnitten wird – zumal nur wenige Meter weiter in Frohnau oder Hermsdorf vielfach schnellere Internetanschlüsse schon existieren“, so Ernst Barnetz, FDP-Vertreter in der GVT.

(Jörg Rathmer 17.02.2012)

Reaktion von Vodafone, Stand 15.04.2012: Keine.

Die Heidekrautbahn: Eine Chance für Glienicke?

„Die Heidekrautbahn wird auf der Stammstrecke wieder in Betrieb genommen“ – so steht es eher beiläufig auf Seite 34 des Koalitionsvertrages der Berliner SPD/CDU-Koalition. Doch dieser Satz kann für Glienicke von großer Bedeutung sein, wenn die Gemeinde die sich hieraus bietenden Chancen optimal nutzt.

Was ist die Heidekrautbahn?
Die Heidekrautbahn ist eine Eisenbahnstrecke, die von Berlin-Wilhelmsruh über Basdorf und Wandlitz nach Groß-Schönebeck in der Schorfheide führt und dabei den Landkreis Oberhavel (über Schildow/Mühlenbeck) durchläuft. Gebaut 1901, erfreute sie sich in den darauffolgenden Jahren großer Beliebtheit bei Ausflüglern, die von Berlin aus in die Schorfheide wollten. Zugleich diente die Strecke dem Güterverkehr und der Lokomotivfabrik Bergmann-Borsig als Werksbahn. Teilungsbedingt wurde der Verkehr 1961 auf der durchgehenden Linie eingestellt. Nur auf östlichen Teilstücken fand danach noch Verkehr statt; der Verkehr Richtung Berlin wurde über Berlin-Karow geleitet. Auf der sogenannten „Stammbahn“ von Wilhelmsruh nach Blankenfelde/Schildow fand kein Personenverkehr mehr statt. Seit einigen Jahren gibt es wieder Verkehr von Berlin-Gesundbrunnen in Richtung Groß-Schönebeck. Die Strecke führt allerdings nicht über die Stammbahn, sondern über ebenfalls über Berlin-Karow.



Wiederaufbau der Stammstrecke
Das soll sich nach dem Willen der Berliner Koalition in der nächsten Legislaturperiode ändern. Die Stammbahn soll wiederaufgebaut werden. Eine Regionalbahn soll, von Berlin-Gesundbrunnen kommend, über Wilhelmsruh in Richtung Blankenfelde geführt werden und so u.a. das Märkische Viertel auch im Osten an den Schienennahverkehr anschließen. Der Landkreis Oberhavel setzt sich vehement auch für eine Fortführung der Heidekrautbahn über die Berliner Landesgrenze hinaus nach Oberhavel ein.

Und genau in dieser Fortführung über die Landesgrenze hinaus bietet sich für Glienicke eine einmalige Chance. Zwar berührt die Heidekrautbahn das Gemeindegebiet (wie auch die namensgebende Nordbahn) nicht, ist jedoch nur einen guten Kilometer von der östlichen Stadtgrenze entfernt. Ein reaktivierter Haltepunkt „Schildow“ könnte zum Haltepunkt „Schildow/Glienicke“ werden. Vorteile für Glienicke/Nordbahn dabei:

• Erhöhung der Attraktivität des Glienicker Ostens für Pendler nach Berlin

• Regionalbahnverbindung in Richtung Flughafen BBI

• Schaffung einer Alternative zur S-Bahn-Anbindung in Frohnau/Hermsdorf mit schnelleren Fahrzeiten Richtung Berlin-Mitte

• Eine bessere Auslastung der durch Glienicke führenden Buslinien 107 und 806 in beide Richtungen und damit verbunden auch die Wahrscheinlichkeit, dass die durch unsere Initiative eingerichtete Taktverdichtung und Fahrplanerweiterung in den Tagesrandzeiten dauerhaft weiter angeboten werden kann.

Die Glienicker CDU/FDP-Fraktion begrüßt den Bau der Heidekrautbahn – die bestmögliche Anbindung unseres Ortes an den ÖPNV ist uns ein wichtiges Anliegen. Darum werden wir uns dafür einsetzen, dass die Gemeinde Glienicke/Nordbahn den Wiederaufbau des Haltepunkts Schildow unterstützt.

Jörg Rathmer
10.01.2012

Busfahrplan

Wieder aktuell: Glienicker Busfahrplan

Der FDP Ortsverband Glienicke/Nordbahn präsentiert die zweite Ausgabe des speziell auf Glienicke zugeschnittenen Busfahrplans, der alle zwischen Schildow/Glienicke und dem S-Bahnhof Hermsdorf verkehrenden Busse übersichtlich darstellt. Der Fahrplan ist bis zum 08.12.2012 gültig.



"Der erste Fahrplan im Frühjahr 2011 wurde gut angenommen. Dies zeigt, dass in Zeiten steigender Benzinpreise immer mehr Glienicker darüber nachdenken, Bus und S-Bahn als Alternative zum Auto zu nutzen", so Ernst Barnetz , Gemeindevertreter im Ausschuss für Technische Infrastruktur und Gewerbe (TIG).

Bis Frühjahr 2011 mussten sich Busnutzer die Abfahrtzeiten der Buslinien 107, 806 und 809 aus unterschiedlichen Quellen selbst für ihre Haltestelle zusammenstellen. Dies ist nach Veröffentlichung des Glienicker Fahrplans nicht mehr erforderlich. Alle von und zum S-Bahnhof Hermsdorf verkehrenden Busse sind in der FDP-Veröffentlichung erneut übersichtlich und kompakt auf jeweils einer Seite dargestellt.

Der Fahrplan wurde dem Glienicker Kurier Ausgabe 1/2012 beigelegt.

Interessierte können den Fahrplan hier herunterladen oder per Mail an info@fdp-glienicke.eu anfordern.

Jörg Rathmer

Bieselheide

Sportplatz Bieselheide: Bessere Beschilderung

Auf Antrag der FDP wird der Sportplatz in der Bieselheide beschildert. Für Autofahrer ist der auf Schönfließer Gebiet liegende Glienicker Sportplatz bisher "unsichtbar", weil von der Landstraße aus nicht ausgeschildert. Das soll sich nun auf Antrag der FDP kurzfristig ändern. Unmittelbar an der Straße soll ein aus beiden Richtungen sichtbares Hinweisschild aufgestellt werden.

Eichenallee: FDP fordert mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer

(Glienicke/Nordbahn) Der Verkehr im westlichen Teil der Eichenallee hat seit der Anbindung an die Straße "Am Kiesgrund" deutlich zugenommen. Mit einer nochmaligen Zunahme ist zu rechnen, wenn auch die Anbindung an die Schönfließer Straße (L 30) erfolgt ist. Große Teile der Anwohner des Sonnengartens werden dann vermutlich ihren Weg von/nach Berlin nicht mehr über die Märkische Allee oder Rosenstraße nehmen, sondern direkt über Eichenallee und Schönfließer Straße dorthin fahren.
Promenadenquerung in der Eichenallee (Blickrichtung Ost)
Promenadenquerung in der Eichenallee (Blickrichtung Ost)


Gekreuzt wird die Eichenallee zwischen Ahornallee und "Am Kiesgrund" von der Promenade, einem Rad- und Fußweg, die das Glienicker Feld in Nord-Süd-Richtung durchläuft. Die Promenade wird ganztägig von zahlreichen Radfahrern und Fußgängern, darunter auch viele Schülerinnen und Schüler, genutzt. Zudem ist er ein beliebter Wanderweg für die zahlreichen Kindertagesstätten und Tagesbetreuungsstellen in der näheren Umgebung.

FDP fordert verstärkten Ausbau des Breitband-Internets in Glienicke

(Glienicke/Nordbahn) Die FDP Glienicke fordert von der Telekom schnellstmöglich den Ausbau auf eine Bandbreite von mindestens 16000 MBit/s in allen Teilen Glienickes. Nur so bleiben die Glienicker Gewerbetreibenden und ihre über tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in Zukunft wettbewerbsfähig und Glienicke als Wohn- und Arbeitsort attraktiv.

Geteiltes Glienicke
Glienicke ist eine geteilte Gemeinde: Während der Süden und Osten sich schon über recht hohe Datendurchsatzraten freuen können, sind der Norden ab der Linie Hegelstraße/Sportplatzweg und der Westen ab der Linie Ahornallee noch in der digitalen Steinzeit: Teilweise können die Telekommunikationsanbieter nur Durchsatzraten von 1 bis 2 MBit/s. anbieten. Das ist nicht mehr zeitgemäß und schadet gerade den Gewerbetreibenden, die sich im Bereich der B 96 / Glienicker Spitze angesiedelt haben. Sie können, mit Berlin auf der anderen Straßenseite, doch nur von den dortigen Bandbreiten (z.T. 50 MBit/s) träumen. Sie sind nicht nur im regionalen, sondern auch örtlichen Wettbewerb ihren schnell angebundenen Konkurrenten unterlegen. Es ist unvorstellbar, dass sich am westlichen Ortseingang Werbeagenturen, Architektur- oder Ingenieurbüros niederlassen, wenn die Datendurchsatzrate so niedrig bleibt wie bisher. Als Kuriosum am Rande kann der Entenschnabel gelten, der, auf 3 Seiten von Berlin „umzingelt“, sich als Enklave der Langsamkeit inmitten der Hauptstadt wiederfindet. Wie viel Aufwand getrieben werden musste, um die schnellen Leitungen um den Falkenweg/Sandkrug „herumzulegen“, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben...

Bedarfsmeldungen



Zähflüssiger Ausbau ohne erkennbaren Grund
Der zähflüssige Ausbau des Breitbandinternets (> 6 MBit/s) durch die Netzbetreiber, also insbesondere der Telekom, ist nicht nachvollziehbar. Denn Glienicke ist nicht vergleichbar mit den Gemeinden, die durch die Breitbandinititative der IHK Potsdam und das Ministerium für Wirtschaft gefördert werden sollen: Glienicke ist weder strukturschwach noch dünn besiedelt (Platz 19 nach der Bevölkerungsdichte in Deutschland), es ist weder stadtfern noch gehört es zu den Gebieten, von denen man vermuten könnte, dass sich die Bürger schnelles Internet nicht leisten könnten oder wollten (kaufkraftstärkste Gemeinde Ostdeutschlands). Kein Grund für einen Infrastrukturbetreiber also, hier die Investitionen zu vernachlässigen oder gar die Fördermittel des Landes (90%) in Anspruch zu nehmen. Grund genug aber für die Glienicker FDP, sich auch 2011 für den Ausbau des Breitbandinternets einzusetzen. Sie können die Initiative über ihre Bedarfsmeldung über den Button in diesem Artikel oder durch beharrliche Anfragen bei ihrem Telefonanbieter unterstützen. In unserer Bürgersprechstunde an jedem 1. Mittwoch im Monat um 19:00 Uhr im „Birkenwäldchen“ oder per Mail an info@fdp-glienicke.eu stehen wir Ihnen gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Jörg Rathmer 08.01.2011

Parlamentarische Fahrradtour 2012

Abgeordnete radeln in den Osten Berlins

„I want to ride my bicycle, I want to ride it where I like” – unter diesem Motto haben Bundestagsabgeordnete und ihre Mitarbeiter am Montagnachmittag die diesjährige Parlamentarische Fahrradtour gestartet. Vom Reichstagsgebäude aus radelten sie in den Osten Berlins. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung die Aufmerksamkeit für das Fahrradfahren erhöhen”, sagte Torsten Staffeldt, Berichterstatter der FDP-Fraktion für Energieeffizienz.

Europapolitik

FDP lehnt Eurobonds ab

Geht es nach Frankreichs Präsidenten François Hollande soll es bald Eurobonds geben. Union und FDP stemmen sich strikt gegen diese Forderung. "Eine gemeinsame Verschuldung und Zinsniveau wären schädlich", sagte FDP-Generalsekretär Patrick Döring nach einer Präsidiumssitzung. "Wir unterstützen die Frau Bundeskanzlerin weiter, hart und kompromisslos, Euro-Bonds in Europa nicht einzuführen", fügte er hinzu.


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